Ein Backbone, das für Finals gebaut ist.
10 Gbit/s Glasfaser-Anbindung, dediziert reservierte Bandbreite pro Zone und Wi-Fi 7 auf jeder Fläche — unser Standort ist technisch auf dem Stand moderner Turnierhallen, nicht auf dem eines klassischen Vereinsraums.
Backbone aktiv · 8,6 Gbit/s gemessenEin 10-Gigabit-Backbone als Fundament
Über einen echten Glasfaser-Direktanschluss (FTTH, XGS-PON) liegt am Übergabepunkt unseres Standorts eine symmetrische Anbindung von bis zu 10 Gbit/s an — in der Praxis konstant über 8,5 Gbit/s in beide Richtungen. Das ist keine beworbene Höchstgeschwindigkeit, sondern die Basis, auf der wir jede Turnierzone einzeln versorgen.
Ein Glasfaser-Modem (ONT) terminiert die Leitung und übergibt sie an Router und Firewall, die Routing und Absicherung nach außen übernehmen. Von dort verteilt ein Layer-3-Switch mit 10G-Uplink das Netz strukturiert weiter — sauber getrennt nach VLANs für Bühne, Spieler-Stationen, Zuschauer-WLAN, Stream-Encoder und Orga-Netz.
Jede Zone bekommt ein festes Bandbreiten-Minimum (CIR) zugeteilt — die „Reserve“ fängt Lastspitzen bei Finalspielen ab, ohne dass eine Zone der anderen etwas wegnimmt.
Dedizierte Anschlüsse statt geteilter Bandbreite
Statt eines einzelnen Routers für den ganzen Standort verteilen wir das Netz aktiv: managed Switches mit Quality-of-Service reservieren jedem Bereich sein Minimum — garantiert, messbar, unabhängig davon, was gerade anderswo im Haus passiert.
Wettkampf-Bühne
Kabelgebunden, Cat6a, pro Station eigener Port.
Stream & Regie
Eigener, priorisierter Uplink für Encoder und OBS-Rechner.
Zuschauer-WLAN
Eigenes VLAN, komplett getrennt vom Turnier-Netz.
Orga & Infodesk
Für Anmeldung, Bracket-System und Kommunikation.
Warum das eine echte Garantie ist, keine Werbeaussage:
Über Quality-of-Service-Regeln mit garantierter Mindestbandbreite je Switch-Port (Bandbreitenreservierung kombiniert mit Rate-Limiting für die Maximalwerte) ist das Minimum technisch abgesichert — auch wenn drei andere Zonen gleichzeitig ihr Maximum ziehen, bleibt jeder Bereich über der zugesagten Schwelle.
Wi-Fi 7 auf jeder Fläche
Für alles, was nicht am Kabel hängt, setzen wir auf ein dichtes Netz aus Enterprise-Access-Points mit Wi-Fi 7 (802.11be) — mehrere schwächer eingestellte APs statt weniger starker, damit sich Funkzellen nicht gegenseitig stören.
Entscheidend ist dabei nicht nur der Name „Wi-Fi 7“, sondern die Technik dahinter — die sorgt dafür, dass auch bei vollem Haus jedes Gerät seine Verbindung zuverlässig hält.
| Band | Eigenschaft | Nutzen im Turnierbetrieb |
|---|---|---|
| 6 GHz | Praktisch störungsfrei, Kanäle bis 320 MHz | Eigener, unbelasteter Kanal je AP |
| 5 GHz | Guter Kompromiss aus Reichweite & Tempo | Trägt die Fläche für Laptops & Handys |
| OFDMA | Ein Kanal, viele kleine Datenpakete | Viele Clients gleichzeitig ohne Stau |
| MU-MIMO | Mehrere Geräte parallel statt nacheinander | Volle Halle bleibt reaktionsschnell |
| MLO | Ein Gerät funkt über mehrere Bänder zugleich | Spürbar niedrigere Latenz |
Zusätzliche Leitungen bei Bedarf
Für besonders große Events lässt sich unsere Basis-Anbindung gezielt erweitern: bereits vorbereitete Standby-Leitungen lassen sich kurzfristig aktivieren und als eigene, gebündelte Uplinks in den Backbone einspeisen — zum Beispiel für einen separaten Broadcast-Kanal oder zusätzliche Zuschauerkapazität. Komplett neue Anschlüsse außerhalb dieser vorbereiteten Kapazität planen wir wie bei jedem Business-Glasfaseranschluss mit mehreren Wochen Vorlauf.
So bleibt das Grundnetz für den laufenden Spielbetrieb unangetastet, während Sonderlasten — Live-Streaming in mehreren Qualitätsstufen, Presse, große Zuschauerzahlen — über eigene, separat gemessene Kapazität abgewickelt werden.